Clipping details
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| Title: | Status Quo |
| Notes: | German article about Quo's 20th anniversary |
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| Country: | Germany |
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Zwanzig Jahre Popmusik
Status Quo
Sicher werden sich einige von euch daran erinnern, dass Status Quo mehrere Wochen lang in der Radio-Hitparade die Frage stellte: «What you're proposing?» Für jeden Fan stand damals fest, dass er diese Band auch einmal live sehen möchte.
«sj»-Leser-Reportage
von Beat Bühlmann
Geboren: 14. September 1972
Hobbys: Fussball, Skifahren, Eishockey
Lieblingsfarbe: Gelb, Grün
Fan von: Status Quo, FC Luzern
Die Schreckensgespenster
Immer wieder wird man in der Popszene mit unmöglichen Bandnamen konfrontiert. Oft stellt man sich dabei die Frage, was sie überhaupt bedeuten sollen und wie sie entstanden sind. Dass sich Status Quo zu Beginn «The Spectres», zu deutsch «Die Schreckensgespenster», nannten, geht auf ihr Übungslokal zurück. Dieses hatten die vier jungen Londoner Mitte August 1965 im Keller des Gasund Elektrizitätsgeschaftes von Pat Barlow in London gefunden.
Von den «Schreckensgespenstern» zu Status Quo
Mit dem Beitritt von Drummer John Coghlan begann für das Quartett buchstäblich eine neue Karriere.
Die Auftritte, die nicht von ihrem Starmanager Barlow vermittelt werden konnten, organisierte Johns Vater, der sich sehr um die vier Jungen kümmerte. Bald danach wechselten sie ihren Namen auf Status Quo.
Ab- und Aufstieg
Bis 1969 schien sich die Band gänzlich ins Abseits musiziert zu haben. Doch bis 1973 gelang es ihnen, sich unter die erfolgreichsten Hardrock-Gruppen zu mischen. Eine Position, die sie mit ihrem Titel «Ol Rag Blues» nach langem Pausieren wieder zustande gebracht haben. Das lange Pausieren ist übrigens darauf zurückzuführen, dass sich Francis scheiden liess. Seine drei Kinder zogen alle mit der Mutter aus. Momentan ist die Band jedoch in einem Hoch. Auch innerhalb der Gruppe hat sich etwas geändert. John Coghlan verliess Status Quo. Der neue Drummer heist Pete Kircher. Francis Rossi meint dazu: «Nach Johns Ausstieg schien für Status Quo endgültig Schluss zu sein. Wir standen vor dem Ende. Ich dachte mir unsere Zukunft so: Noch ein paar Platten, und dann Schluss. Aber dann kam Pete, er brachte neuen Wind in die Band. Mir war klar: Status Quo geht nicht unter.»
Man kann ruhig sagen, dass Status Quo manchen Gegner glatt an die Wand fegte in diesen zwanzig Jahren.
Text: «sj»-Leser Beat Bühlmann
Bild: Polygram