Clipping details
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| Title: | Wieder da: Status Quo |
| Notes: | German article about the band reforming in 1986 |
| Year: | 1986 |
| Country: | Germany |
| Publication: | Bravo |
| Author: |

Wieder da: Status Quo
Mit rollendem Boogie-Sound, Hits wie „Rockn' all over the World" und ihrer witzigen Ausfallschritt-Gitarrenshowspielten Status Quo sich in den 70er Jahren in die erste Reihe der Rockbands.
Die beiden Köpfe und Gitarristen der Band, der schulterlangmähnige Francis Rossi (37) und der fröhliche blonde Rick Parfitt (37), kamen besonders bei den deutschen Fans riesig an. Damals mit dabei Alan Lancaster (Baß) und John Coghlan (Schlagzeug).
Die 80er Jahre verliefen allerdings weniger gut für die Jungs. Schicksalsschläge und private Schwierigkeiten ließen sie mehrmals daran denken, ganz aufzugeben. Es begann 1980 mit dem tragischen Tod von Ricks Tochter Heidi. Sie ertrank im eigenen Swimming-pool. Francis geriet im selben Jahr in eine schwere persönliche Krise, als seine Frau ihn wegen seiner Mädchen-Geschichten verließ. Beide Gitarristen suchten Vergessen bei Drogen und Mengen von Alkohol.
Die LPs „Just supposin'" (1980) und „Never too late" (1981) machten deutlich, daß die Gruppe auch musikalisch aus dem Tritt geraten war. Rick und Francis sahen immer kränker aus und erklärten öffentlich, daß sie daran dächten, sich in den Ruhestand zu verabschieden.
Das taten sie dann auch offiziell 1984 nach einer Abschiedstour.
Doch die beiden Kumpels wurden „rückfällig". Verstärkt durch ihren alten Tastenmann Andy Bown und die ehemaligen „Climax Bluesband"-Fighter Jeff Rich (Schlagzeug) und John Edwards (Baß) nahmen sie die superstarke Comeback-Single „Rollin' home" auf. Album und Tournee folgen demnächst.
Image captions: (Top) Wieder frisch und munter: die Quo-Bosse Rick und Francis (Bottom) Andy Bown, Francis Rossi, Jeff Rich, Rick Parfitt und John Edwards spielen auf den „Out in the Green"-Festivals in Dinkelsbühl (5.7.) und auf der Loreley (6.7.)